Schreibwerkstatt #2 – Einflüsse aus dem realen Leben

Gerade am Anfang, wenn das eigene Buch noch recht neu ist, kommt es schon mal vor, dass man von Freunden, Bekannten, Kollegen etc. gefragt wird, ob man jemanden aus dem realen Leben in die Story eingebaut oder sonstige realen Erlebnisse verarbeitet hätte. Und ich habe dann die immer gleiche Antwort parat: NEIN!!!

Ist jetzt auch gar nicht böse gemeint und am Anfang dachte ich selbst noch, dass es „ja ganz nett“ sein könnte, die ein oder andere Anspielung auf echte Personen einzubauen. Was ist dann passiert? Ich habe etwas länger an meinem Buch geschrieben als gedacht und am Ende beim Korrekturlesen gemerkt, dass eben diese Anspielungen entweder hinderlich waren oder einfach überhaupt gar nichts brachten.

Daher kann ich jedem angehenden Schriftsteller nur den Rat geben: Seht eure Geschichte als ein großes Ganzes, mit dem ihr eure Leser für euch gewinnen wollt. Sollte es eure Story hergeben – lasst euch von mir nicht aufhalten. Ich habe für mich beschlossen, dass nichts und niemand so wichtig ist, dass ich deswegen meine Handlung verbiegen oder ins Lächerliche ziehen würde und damit fahre ich bis jetzt eigentlich ganz gut. Irgendeinen hässlichen Gnom mit dem Namen einer Person, auf die ich nicht gut zu sprechen bin, wird es bei mir also nicht zu finden geben (ja, diese Frage kam schon vor!).

Phantastische Grüße

Euer Tobi

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