Background-Knowledge #2 – Wo waren wir doch gleich?

Dem aufmerksamen Leser, der mein Buch bis zum Prolog durchgeblättert hat, ist bestimmt aufgefallen, dass es KEINE Landkarte zu Beginn des Buches gibt. Eignet sich eine Fantasy-Geschichte mit einer eigens kreierten Welt nicht eigentlich bestens dazu, eine Landkarte zur besseren Orientierung des Lesers einzubauen? Doch, eigentlich schon. Eigentlich…

Eine Landkarte ist ja erst mal eine ganz tolle Sache – wenn man auch einige relevante Orte hat, die man auf ihr vermerken kann. Da sich die Handlung meines Buches allerdings an recht wenigen Orten abspielt, habe ich vorerst darauf verzichtet. Natürlich könnte man auf einer Landkarte auch gleich die Orte einzeichnen, die im weiteren Verlauf noch relevant werden, aber da möchte ich wiederum nicht allzu viel vorweg nehmen und die künftige Spannung erhalten.

Was also nun aus dieser Erklärung mitnehmen? Wichtig war mir primär, ein Gefühl für Entfernungen zu schaffen. Sprich: Haben die Personen eine weite Reise hinter sich (im Falle von Steinheim: ja)? Sind die Personen irgendwo in den Außenbezirken des Landes unterwegs (im Falle von Steinheim: ja)? Und in welcher Art von Gegend spielt die Handlung (insbesondere in Kapitel 2 und 3 ausgeführt)?

Ich hoffe, dass mir das soweit gelungen ist. Und ja: wer diesen Text ausführlich gelesen hat, der kann es schon ahnen – es wird schon noch eine Karte kommen. Wann? Darauf werde ich mich heute noch nicht festlegen 😉

 

Phantastische Grüße
euer Tobi

Background-Knowledge #1 – Wie viel Fantasy darf’s denn sein?

Bei dem Begriff „Fantasy“ denkt man normalerweise gleich an Tolkien, Rowling etc. Man hat Bilder von farbenfrohen Welten voller Magie und Fabelwesen vor Augen und man denkt an Elven, Zwerge, Hobbits und Orks. Und das auch zu recht.

Ich habe mich trotzdem bewusst gegen all das entschieden und die Welt in meinem Roman eher an einer realen altertümlichen Mittelalterwelt orientiert. Der Vorteil: Der Leser ist sofort im Bilde. Gängige Stereotypen sind allseits bekannt und alles Wesentliche ist in wenigen Sätzen erklärt. Natürlich hat es einen gewissen Reiz, eine ganze Welt nach eigenen Vorstellungen zu erschaffen, aber das kostet viel, viel Zeit und sobald die Umsetzung dann nicht richtig gelingt, sieht es doch wieder nur wie ein schlechter Versuch aus, den oben genannten Über-Autoren nachzueifern.

Mit einer grundsätzlich bekannten Welt (jeder weiß ja irgendwie so im Groben über das Mittelalter Bescheid), kann man den Leser wunderbar in „Sicherheit“ wiegen und durch einzelne, überlegte Fantasy-Einsprengsel gezielt mit dieser Sicherheit spielen. Das finde ich nicht minder reizvoll und sind wir mal ehrlich: Wenn in Mittelerde oder Hogwarts plötzlich ein Drache auftaucht, zuckt jeder nur müde mit den Schultern. Wenn gleiches in einer mittelalterlichen Welt ohne sonstige Anzeichen von Fantasy-Elementen geschieht, ist das schon wieder etwas anderes.

Weniger kann also manchmal tatsächlich mehr sein – und für diesen Weg habe ich mich entschieden. Ihr könnt also gespannt sein, was ich noch so alles für euch in der Hinterhand habe. Denn eines kann ich euch versprechen: Ihr habt noch lange nicht alles von mir gesehen (oder besser gelesen)!

Phantastische Grüße

Euer Tobi

Die Maskerade der Schlange – Teaser

So, hier nun der bereits angekündigte Teaser zu meinem Erstlingswerk.

Frage: Was würdet ihr tun, wenn ihr als Leibwächter arbeitet und vor euren Augen fast alle eure Schutzbefohlenen von Drachen dahingerafft werden würden? Klar, ihr würdet den Viechern ordentlich in den Allerwertesten treten! Doch was, wenn ihr das nun bereits für ganze zehn Jahre lang tun würdet und sich rein gar nichts ändert?

So stellt sich im Groben die Ausgangslage meiner Hauptperson, dem Drachenjäger Richard, dar. Auch zehn Jahre nach einer verhängnisvollen Katastrophe haben Drachen das Königreich fest in ihrem Griff und egal, wie viele dieser verhassten Kreaturen er auch aus dem Weg räumt, es wollen einfach nicht weniger werden. Genauso wie auch seine Schuldgefühle keine Besserung kennen. Wird daran etwa der sonderbare Auftrag etwas ändern, der Richard aus einer entlegenen Bergarbeiterstadt erreicht, die besonders unter der Grausamkeit der Drachen zu leiden hat? Oder wird ihm die besonders hier stark ausgeprägte Abneigung der Bevölkerung gegenüber Drachenjägern etwa vorher noch zum Verhängnis?

Seid dabei, wenn Richard einen ersten Blick hinter die Kulissen einer weltumspannenden Verschwörung erhält. Seid dabei, wenn die Trennlinie zwischen Gut und Böse neu justiert werden muss und seid dabei, wenn sich die nebulösen Schleier, die die unvermuteten Geheimnisse der Vergangenheit verhüllen, zu lüften beginnen.

Eines, so denke ich, kann ich guten Gewissens versprechen: Langweilig wird’s bestimmt nicht!

Grüße

Euer Tobi

Mein „Erstgeborenes“

Mein „Erstgeborenes“

Um nun endlich zu den wirklich wichtigen Themen zu kommen: Ich sagte ja eingangs, dass ich diesen Blog betreibe, weil ich ein Buch geschrieben habe. „Was für ein Buch?“, mag sich nun der ein oder andere fragen, denn bisher steht hier noch nicht wirklich etwas dazu.

Mein Buch heißt „Die Maskerade der Schlange“ und ist der erste Teil der fünfbändigen Reihe „Tyrannei der Teufel“. Einige weiterführende Informationen könnt ihr der Homepage meines Verlags „Persimplex“ entnehmen.

Ein kleiner „Appetizer“ auf die Handlung folgt noch.

Grüße

Euer Tobi